Untersuchung und Behandlung von Kindern: die Sehschule

- Kinderaugen können sicher und schonend untersucht werden

- Es gibt keine zu jungen Kinder für die Untersuchung

- Eine Vorsorgeuntersuchung empfehlen wir generell zum Ende des ersten Lebensjahres

- Bei Symptomen (siehe unten „Alarmzeichen“) ist in jedem Alter eine Untersuchung sinnvoll


Terminvereinbarung

Telefon
02241
404636



Was ist die Sehschule ?

bendin2
Unter dem Begriff „Sehschule" versteht man Einrichtungen an Universitäts-Augenkliniken, in Abteilungen von Krankenhäusern und in Augenarztpraxen, in denen Orthoptistinnen in Zusammenarbeit mit Augenärzten Augenbewegungs- störungen (Schielen mit und ohne Doppelbilder, Augenzittern) und Sehschwäche und alle damit zusammenhängende Krankheitsbilder untersuchen und behandeln..Heute trägt die Sehschule ihren Namen nur noch bedingt mit Recht, weil durch Früherkennung und neue Therapieverfahren die aufwendige Schulungsbehandlung, früher Haupttätigkeit der Orthoptistin, häufig vermieden werden kann. An einigen Universitäts-Augenkliniken sind spezielle Abteilungen für die Schielbehandlung (Strabismologie und Neuroophthalmologie) und die Forschung auf diesem Gebiet eingerichtet.

Die Orthoptistin

Die Orthoptistin beschäftigt sich also mit dem „Geradesehen"; das ist das Ziel ihrer Tätigkeit. Die Aufgabe der Orthoptistin besteht darin, bei der Verhütung, der Erkennung (Diagnose) und der Behandlung (Therapie) von Schielerkrankungen, Sehschwächen (Amblyopie) und des Augenzitterns (Nystagmus) sowie deren Folgen mitzuwirken. Für die verschiedenen Formen der Schielerkrankung stehen der Orthoptistin unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten (Orthoptik und Pleoptik) zur Verfügung.

bendin3-1Sowohl Kinder wie auch Jugendliche und Erwachsene, die an Schielen erkrankt sind, kommen in die Sehschule. Es obliegt der Orthoptistin, die Untersuchung und Behandlung patientengerecht zu gestalten. Weitere Aufgaben stellen sich der Orthoptistin in der Untersuchung und Rehabilitation von sehbehinderten Kindern und Erwachsenen.
Das kindliche Schielen kann bereits kurz nach der Geburt auffällig werden, aber auch erst im Laufe der ersten Lebensjahre auftreten. Die normale Zusammenarbeit beider Augen entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten, ist allerdingsbis zum 6. Lebensjahr noch verstärkt störungsanfällig.

Plötzliches Schielen bei Erwachsenen, häufig begleitet von
Doppeltsehen, entsteht z.B. durch Augenmuskellähmungen oder die Manifestation eines vorher bestandenen latentenSchielens.Auch nimmt die Zahl der Patienten mit belastungsabhängigen Störungen im beidäugigen Sehen deutlich zu, was auf die ständig wachsenden Anforderungen an das Sehen (z.B. in der Schule oder bei der Arbeit am Bildschirm) zurückzuführen ist. Diese Störungen machen sich durch Kopfschmerzen, Lesestörungen, schnelles Ermüden der Augen usw. bemerkbar.

Alarmzeichen
- Schielen
- Vorbeigreifen
- häufiges Stolpern und Anstossen
- Zukneifen eines Auges
- Häufiges Blinzeln und Zwinkern
- Unlust am Lesen
- Lesestörungen
- Augenzittern
- Schiefhaltung des Kopfes
- Angaben von Doppelbildern, Kopfschmerzen, Augenbrennen, Verschwommensehen

Ziele der orthoptischen Behandlung:

1. Früherkennung von Schielen und Sehschwäche
2. Behandlung und Beseitigung der Sehschwäche
3. Beidäugige Zusammenarbeit
4. Beseitigung der Schielstellung.



Beachten Sie bitte folgenden Links: Winkelfehlsichtigkeit
Mein Kind braucht eine Brille: Augenstern.ev

Terminvereinbarung

Telefon

02241
404636